Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Sechster Band (1770)
- Issue
- Zwey und zwanzigtes Stück (1770)
- Date
- 1770-01-01
- Page
- Seite 344 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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844 LU OXV LU sten, verderben, und in ewige Ruinen begraben. Die Worte des irken Verses endlich „ daß ihre Herren heißen Herren ohne Land, und alle ihre Fürsten ein Ende haben," erweisen noch unumstößlicher, -daß der Prophet von Rom rede, weil wirklich in derselben Edle sind, welche denen Fürsten zu vergleichen, nämlich die Cardinäle und Vischöffe sammt ihrem Pabste. Deswegen nennt sie die heilige Schrift ausdrücklich Edle, und nicht Könige; weil Rom weder ein Königreich ist, noch einen König hat. — Ob nun gleich dieser determinirten Prophezeiung Abarbanels eben so, wie den übrigen, vorhergehenden, der Erfolg noch nicht entsprochen hak, so werden die Juden doch nicht müde / noch immer allerley künstliche Ausrechnungen von der Zukunft ihres Meßiä aus der Schrift zu erzwingen. Nur noch ein-einziger Beweiß, aus dem Schalfchelet: Haknbbala des Rabbi Gedalia: Ich habe gehört, schreibt er, daß einige Aabbinen aus den Sprüchen Hab. 2, z. „und wenn er sich schon verweilet , so harre doch auf ihn, " und Dan .12, i r. „wohl dem, der da wartet, und erreichet" eine gleiche Berechnung, nämlich herausbringen. Einige bringen aus Malach. 4> s. „siehe ich sende euch den Propheten Eliam," auf noch einp künstlicherWrt die Zahl 5337 heraus. Rabbi Salsmon Males , will die Zeit der Zukunft des Meßiä aus den Worten r B. Mos. 15, 9. „der Feind sprach .' ich will sie verfolgen, ich will - §-