Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Sechster Band (1770)
- Issue
- Zwanzigtes Stück (1770)
- Date
- 1770-01-01
- Page
- Seite 309 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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22 »X» zsy sssn und Zimmern des Paradieses, in der Länge und Breite, nach eigenem Gefallen, herum zu gehen; ein Vorzug welcher die höchste Glückseeligkeik, die ein Gerechter erlangen kann ausmacht; weil man Hey der Perlustration der Paläste und der Zimmer der heiligen Engel und Gerechten die häufigste Gelegenheit findet , den Glanz der höhrrn Weisheit, womit einen Gott so vorzüglich begnadiget hat, stralen zu lassen, . und auch andern etwas davon tnitzutheilen. Eine anders Paradiefische Nachricht stehet in dem Buche Aködat Hakodesch S. 46. C. i. llnsere Weisey haben nach ihrer mündlich ent» pfangenen Tradition schriftlich hinterlassen, daß der Raum des Paradieses sehr groß sey, und daß fich daselbst ein überaus großer Wasserteich befinde, welcher von dem Thau der höchsten Himmel, und in dem Geheimnisvollen Namen des heiligen hochgelobten Gottes gemacht worden. Ferner trist man daselbst ein großes Licht an , welches nimmermehr verlöscht und aus dem obersten Lichte entspringet. Es ist dieses dasselbe Licht , durch welches der erste Mensch von einem Ende der Welt bis zudem andern hat sehen können, und womit man die Gerechten und Rechtschaffnen krönet. Her Boden dieses Parodie, ses ist mit Edelgesteinen und Perlen gepstastert, welche Stralen / gleich denen Fackeln von fich werfen. Den gedachten Teich umschatten herrliche Bäume und diese find wiederüm mit den U z aller-