Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Sechster Band (1770)
- Issue
- Zwanzigtes Stück (1770)
- Date
- 1770-01-01
- Page
- Seite 307 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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ZS? daß unter ihnen auch nicht einmal der vollkommenste Gerechte Platz nehmen darf, Rawakim., d. i. Unverheyrathete oder Hagestolze, die den Geschmack der Sünde und der Wollust nie geschmeckt haben, formiren den sechsten Haufen; und. den siebenten machen endlich diejenigen ArMen ans, welche ihrer großen Armurh ohnerachtet sich doch des Bibellesens und des Scudirens im Talmud bestießen , und übrigens einen rechtschaffenenWa,ndel geführt haben. Diese sinds, von welchen es Pf.;, ra. Heißt: „alle, die auf dich trauen, 'werden sich freuen und ewiglich frohlocken." ^a der heilige Hochgelobte.Gott sitzet selbst rtiitten unter ihnen, und erkläret ihnen das Gesetz, nach Ps. vor, 6» »meine: Augen sind unter den Treuen im Lande, daß sie bey mir wohnen oder sitzen/' Mehreres hat Gott von der Herrlichkeit, die denen Gerechten zubereiket ist , nicht offenbaren wollen, wie solches der Prophet Iesaias 64, z. ausdrücklich bemerket: „ohne dich, Gökt , hat es kein Auge gesehM , was du denen thün wirst, die auf dich harren." Schatte nun , fährt der Verfasser weiter fort, wie jede Ordnung der Gerechten ihre eigne Wohnungen und Hauser hat, und wie die Märtyrer den höchsten Grad der himmlischen' Glückseeligkeit besitzen. ' Im Talmudifchen Tractat Sabbath S r;t. Cr. wird gemeldet, daß jeder Gerechter nach seiner besonder» Würde seine eigne Wohnung habe, und in denr Buche Jalkuk Lhadstsch S. ss. C. 2. sind Ur zwölf