Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Sechster Band (1770)
- Issue
- Neunzehntes Stück (1770)
- Date
- 1770-01-01
- Page
- Seite 303 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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X ' *XO LR ^8°) ndmmeN, antreffen und genießen. Dieses wird auf Rabbinische Art folgender Gestalt bewiesen: Sprüchw. 8- 2k. heißt es: „auf daß ich wvhl berache, die mich lieben^«'— welches nach dem Grundkexte eigentlich, „auf daß ich denen, die mich lieben, etwas wesentliches erben lasten, heissen muß; nun beweisen aber die jüdischen Ausleger daraus , weil das imEbr. stehende Wörtgen Jefch, an der Zahl zto, enthältdie große Wahrheit, daß jeder Gerechte die Ergötzlichkeiren aus allenWelken, (welche in ihrem Gehirne existiren,) ererben müsse. Der 6te Abschnitt,den wir von demIüdischen Paradiese Machen, besteht in unterschiedenen Anmerkungen, die wir aus andern rabbinischrnSchrif« ten gefammlek haben,unddie einander nach rabbinischer Methode ein bisgen widersprechen, als über welche kleine Mängel sich die jüdischenPhjlosophen leicht wegzusetzen wissen.Jn demMedraschThehillim, S. n.C.Z. wird über die WortePs. r r,7» „DerHerr ist gerecht,und hat Gerechtigkeit lieb,ein jeder Gerechter wird sein Angesicht schaücn"— folgende Auslegung gemacht: 7 Haufen werden inskünftige vor dem lebendigen,beständigen,heiligen u. gebenepeyten Gort stehen, unter welchen der für« nehmste, derHaufe der Ieschorim,d.i.der Rechtschaffenen ist, denn diese werden eigentlich recht vor demAngesichte der göttlichenMajestät stehen,und den Anblick der Gchechlna ertragen können.Dieses wird auchPsr 40, r 4. durch die Worte„die Rechtschaffenen werden vor deinem