Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Sechster Band (1770)
- Issue
- Neunzehntes Stück (1770)
- Date
- 1770-01-01
- Page
- Seite 296 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 90% known words query
- IRI
…/2577043-2577052-9903517--2531-2579462- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
-96 LL OX» Im vierten Palaste traf er die würklichen, voll, kommenen und reinen Gerechten an, die niemals eine Sünde begangen haben. Ihre Personen und Namen aber Verschweiget der Rabbi sorgfältig. Eben so wenig meldet er, aus was für herrlichen Bestandteilen dieser Palast erbauet war, sondern er sagt nur überhaupt, er wäre so schön gewesen , wie der erste Mensch Adam, dessen Ferse, wie sich unsere Leser aus einer im zten Bande erzehlten Geschichte, vielleicht erim nern werden, wie zwey Sonnen glänzen. Das hatte er doch bemerkt, daß die Balken dieses Palasts aus Olivenholze erbauet waren. Waruni sust aus Oliven oder Oelbaumholze? Dadurch anzuzeigen, daß die Tage der vollkommenen Gerechten so bitter als ein Oelbaum gewesen. Von diesem wunderbaren Pakaste, welchen der Rabbi nach dem Ausspruche des Königs Davids Ps. 14z, 2. „Vor dir ist kein lebendiger gerecht ziemlich leer angetrosfen haben «soll, reifete er zu dem fünften fort, welcher von dem vprtreflichsten Golde mit untermengten Crystall, Silber und Brillanten erbauet war. Die Oberfläche hauchte die angenehmsten Libanonischen Gerüche aus, und der Fußboden war mit den kostbarsten Betten von Gold, Silber, Purpur und Tapeten bedeckt, welche unsere Stammmutter Eva in der Gesellschaft künstlicher Engel gewebek haben soll. Die Einwohner dieses großen und herrlichen Palastes, bestunden aus nicht mehr als 2 Personen, das war der LMschiach