Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Sechster Band (1770)
- Issue
- Drittes Stück (1770)
- Date
- 1770-01-01
- Page
- Seite 45 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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WSMW» LL EXO LK ' 45 Maschchißim, s. i. Verderber, IS'P'W Mastkim, d. i. Robolde, ivelche die Menschen auf allerley empfindliche Art zu necken suche»; mriiw Schedin, oder Feldteufel; PNV Ruchin, böfe Geister, (wieder von einer andern uns unbekannten Sorte) und ^'*7 Lilin, Nlachtgespenster. Diese als dev Menschen leibliche Kinder, bestrafen ihn sogleich nach seinem Tode mit dem bittersten, grausamsten u.nd unbeschreiblichsten Schmerzen, und begleiten ihn unter einem beständigen Weh« und Zetergeschrey zu seinem Grabe. Es gehöret eine strenge Buße, und eine große Summe guter Werke dazu, dieses Geschmeiß zu tödten. Die Mittel, welche die Weisen erdacht, so wohl die Ehre solcher nächtlichen Besuche zu vermeiden, (alle Pollutionen halten sie für Wirkungen dieser ungebetenen Gäste) als auch die daher entstandenen Mißgeburten wieder zu vernichten, find diese. Das erste Mittel ist, daß ehe der Abendseegen gesprochen wird, welcher aus einem Buche mit vieler Andacht gelesen werden muß, man sich die Hände wasche, und alsdann sein Sündenbekenntniß hersage. Das zweite, daß man vor dem Schlafengehen, die 4 ersten Psalmen bet», und überhaupt die göttlichen Gebote mit solchem Eifer zu beobachten suche, daß man darüber im Schweiß geräth. Um aber diesen Teufeln bey den Begräbnisse einigen Einhalt zu thun, haben auch die wei« sen Rabbinen verordnet, daß man um den Sarg sieben«