Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Fünfter Band (1770)
- Issue
- Drey und zwanzigtes Stück (1770)
- Date
- 1770-01-01
- Page
- Seite 362 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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;6r »X* LK dem Stehen des Vogels auf die Seichtheit des Wassers, welches ihm nur bis an die Knöchel gieng, schlossen, und deswegen ein wenig ausfteigen,'uns baden und abkühlen wollten, so kam eine Stimme vom Himmel, und warnte uns dafür, mit den Worten: Vor 7 Jahren hat ein Aim« mermann seine Axt hier in dieses Wasser fallen lassen, und diese hak bis setzt den Grund noch nicht erreicht, (wer weiß, ob sie nicht bis diese Stunde noch im Fallen ist.) — Auf diese Erzählung antwortete Naf Aschi, dem die Geschichte eigentlich referiert wird, daß dieses der Vogel Slß gewesen, von welchem es Ps.;o,n. heisse: „Unddas Bist,, d. h. die hüpfenden oder springenden Thiere des Feldes, sind vor mirNach ihrer Erklärung: Der Vogel Stß ist bey mir, weil sein Kopf bis an den Himmel reicht. ( Allerliebst!) Die gedachte Stelle wird in der Chaldäischen Uebersetzung also erkläret: Tarnego! Boro, i. der wilde Hahn, dessen Füsse auf der Erde stehen, der Kopf aber an den Himmel reichet, sin- > gek vor mir, d. i. lobet mich. (Gott.) R. Juda, ein Sohn Simeons, setzt noch hinzu, daß dieser Vogel, wenn er seine Flügel ausbreitete, eine Sonnenfinsterniß verursache. Und dieses wolle Hiob Cap. Z9,V. 26. mir den Wortenanzeigen: „Flieget der Habicht durch deinen Verstand, und breitet seine Flügel gegen den Mittag?" Der schon angeführte Rabba, der Enkel Lhana, erzählet in dem talm. Tract. Bababatra, S.