Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Fünfter Band (1770)
- Issue
- Drey und zwanzigtes Stück (1770)
- Date
- 1770-01-01
- Page
- Seite 360 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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z6o HU GX» 'HU Er ließ einen fürchterlichen Löwen kommen, vor welchem, als vor dem Könige der Thiere, sich daß Einhorn demüthigte und auf der Erde niedersiel. Diese Stellung machte sich David zu Nutze und flieg glücklich von diesem belebten Gebürge wieder herunter. Da er aber den grausamen Löwen ins Gesichte bekam, und von einem neuen Schrecken, ergriffen wurde, sorieferaus: Errette mich nun auch von dem Rachen des Löwen, so wie du mich von dem Einhorue herunter gerettet hast : Man muß aber nicht glquben, daß dieses ein gemeiner natürlicher Löwe gewesen sey, denn für einem solchen würde er sich nicht gefürchtet haben, weil er zu anderer Zeit mit einem Löwen gekämpft - und ihn geködtet hatte z sondern es wird ein solcher gewesen seyn, dergleichen in dem talmud. Tr. Lholsm, S. C. 2. beschrieben pixd, wo es heißt: Einstmals sagte der Kaiser, (was für einer, ist nicht angegeben,) zum Rabbi Josua, dem Sohne Chanansa: Euer Gott wird einem Löwen verglichen, nach Amos z, 8- «Der Löwe brüllet, wer soll sich nicht fürchten?' Worinne besteht denn nun desselben (eures Gottes) Vortrefflichkeit? Ein Reuter kann sa einen Löwen umbringen. Er Wird nicht, antwortete der Rabbi, einem solchen gemeinen Löwen, sondern einem Löwen aus dem Walde Ilai verglichen. Darauf befahl ihm der Kaiser, daß er gleich einen solchen Löwen herschaffen, und ihm zeigen solle. Als dev Rabbi diesem Befehle damit auswelchen wollte, daß ein solcher Löwe ohne Gefahr nicht könne gesehen werden, so drang