Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Fünfter Band (1770)
- Issue
- Neunzehntes Stück (1770)
- Date
- 1770-01-01
- Page
- Seite 292 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Sy- LA OXO LA Hiervon sichet im Meddrasch Rabbyt, S. 4. Col. i. Rabbi Juda, der Sohn Simons, hat geschlossen: Weil es r B. Mos. r, heisset: „und es ward Abend," da es doch eigentlich heissen müßte: Es werde Abend! dass^dte-Ordnung Der Zeiten schon vorher cxistiret habe. Rabbi Abhu philosophier also: Es will uns dieses vielmehr lehren, daß Gott schon vorher viele Welten geschaffen und wieder zerstöret, bis daß er endlich die setzige gemacht hat, wobey er gesprochen: Diese scheint mir recht zu seyn, diese gefallt mir. Die ersten alle aber haben mir nicht gefallen; Eben dasselbe wird auch in, dem Meddrasch Tehillim, S. 26. Col. r. bey der Erklärung des z asten Psalms von dem Rabbi Tan- <huma, mit ähnlichen Worten bestätiget. Nach dieser unsinnigen Lehre, hat Gott, gleich einem unvollkommenen Künstler, seineSchöpfungskraft erst probirt, bis ihm endlich nach vielem Versuchen ein Werk gelungen; n) Daß Gott der Eva, da er sie den Adam zugeführet, die Haare geflochten, und sie angepußet, ja daß er bey der Hochzeit der ersten Aeltern, die er ihnen angestellt, zugegen gewesen,und mit den Engeln getanzt und sich lustig gemacht habe, haben wir schon im aten Bande, S. 187. und 88weitläufiger erzählet. Und so wird Gott auch inskünftige mit denen Juden tanzen, wie das Meddrasch Tchillim, S. 29. Col. 2. mit folgenden Worten versichert: Künftig, (bey der Ankunft des Meßias, lind bey der Auferstehung der