Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Fünfter Band (1770)
- Issue
- Achtzehntes Stück (1770)
- Date
- 1770-01-01
- Page
- Seite 282 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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-8» EX» ewigen, Verwüstungen, denn der Feind hat alles böse gemacht im Heiligthume. — Wie schmerzlichübrigens der Schechi'na die Zerstörung des Tempels gewesen, wird in einer andern Stolle also angegeben: Zehn Gänge hat die Schechina gethan, ehe sie diesen traurigen Ort verlassen konnte; und da sie endlich gezwungen aus dem Tempel weichen mußte, kam sie doch noch einmal zurück, umfaßte und küßte die brennenden Wände und Säulen, vergoß Thronen, und beklagte, seine Ruinen mit den betrübtesten Ausrufungen. 4) Ordnen die Rabbinen Gott einen gewissen Engel zu, den sie Mi nennen, in dessen Gewalt es steht, Gott von den Eidschwüren, die er gethan, und die ihn wieder gereuen, loßzusprechen, wie solches in dem Buche Amuda Schiwa, S. 57. Col. i. bey Erklärung der Stelle , daß Moses die Israeliten ins gelobte Land führen sollte, mit folgenden Worten beschrieben wird : Als Moses hörte, daß er nicht in das Land Eanaan kommen sollte, 'rief er aus: 122W 'S Mi jitneni, d. i. (nach ihrer Ueberseßung) wer wollte, daß er mich gäbe (oder daß er mit mir so handelte) als in den vorigen Monaten, in den Tagen, da er mich behütete. Hiob 29, 2. Das soll nach des Verfassers Auslegung so viel heissen : O daß doch der Heilige, Gebenedeyete Gott nun, (da er geschworen hak, daß ich das Land Eanaan nicht betreten soll,) mit mir eben so verfahren möchte, wie er in den vorigen Monaten , nämlich zur Zeit der Spal-