Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Fünfter Band (1770)
- Issue
- Neuntes Stück (1770)
- Date
- 1770-01-01
- Page
- Seite 142 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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14- M OXs M welches sich mit den Worten an ängt : Du Herb,- bist mein Schild, und meine -L h,re, re. und sich endiget: OHerr hilf, v Körug, erhöre u^s an dem Tage, wenn wir rufen. Die em Gebete folgen tvieder einige biblische Sprüche; älsdenn ihre i Z Glanbensartickel, auf diese ein Gebet >n Versen, welches sich anfangt: Warum erhebt ihr euch, die ihr itt irrdeNen Hütten wohnet, rc. derZnnhalt ist die Nichtigkeit des menichlichen Lebens/ daß der Mensch endlich, Und wenn er auch tausend Jahre lebte, doch davon müsse, und trenn er auch alle Reichthümör in der Welt zusammenhäufte/ er sich dennoch endlich in ein enges Grab verschließen lassen müsse. Daher thue er am besten, wenn er seine gaNze Lebenszeit hindurch an den Tag seines Todesan seine Herkunft, lind an das Gericht gedächte. DeNN der Mensch, heißt es weiter, entstehe äNs einer geringen Nnd stinkenden Feuchtigkeit/ NNö müsse wieder in eine tief gegrabene Grube, anstatt daß die Seele vor dem., der den Menschen ihre Gedanken anzeigen kann, Rechenschaft ablegeN Muß- Zn diesem Tone fährt es fort, und endiget sich mit einer fürchterlichen Beschreibung der Verwesung, der Auflösung des Körpers in den Staub, des Gewühls der Würmer, die ihn zernagen würden, mit den Höllenstrafen, und dergleichen schreklicheu Bildern.' Diesem folgt ein neues langes Gebet, aus biblischen Versen zusammengesetzt; Hernach dieses: Herr der ganzen Welt, in deiner Hand ist Kraft und Stärke, groß zu machen, z« erhalten," und