Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Fünfter Band (1770)
- Issue
- Neuntes Stück (1770)
- Date
- 1770-01-01
- Page
- Seite 132 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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2z» *X* LK Das Gebet eines solchen gefährlichen Patienten lautet ungefähr also: „Im Namen des Hei« ligen, Hochgelobten, uhd seiner Schechina, und desjenigen, der da ist, ->^13 Torniv Nenelam, d. i. der gänzlich Verborgene (wodurch die.Cabbalisten ganz gewiß den Meßias verstanden haben.) Ich bekenne vor deinem Angestchte, o Jehovah, mein Gott, und Gott meiner Väter, Abrahams, Isaaks, und Jacobs, daß meine Genesung und mein Tod allein in deinen Händen steht, laß es dir doch gefallen, mir meine vollkommene Gesundheit wiederzuschenken; ist aber die Zeit meiner Heimsuchung zum Tode-gekommen, so bist du gerecht, wegen alles dessen, was über mich kömmt, ich aber habe es verschuldet; denn du bist mein Fels, dessen Werk vollkommen ist, und dessen Wege alle gerecht sind. Du bist ein wahrhafter, großer Gott, bey dem kein Unrechtst; du tust gerecht und billig. OIehovah, zu dir will ich meine Seele erheben, laß es dir doch gefallen, daß mein Tod eine Versöhnung aller meiner Sünden, llebertreküng Und Misse-, thaten, sey, die ich mit Gedanken, Worten und Werken, von meinem ersten Oden an, von ohngefahr, oder gezwungen, freywillig, und vorseßlich, INN sN m ^12^722 stl d.i.essey in dieser oberen einer andern Zeit, da meine Seele in diesem meinem jetzigen Körper, oder auch da sie «och vobhero in einem andern gewesen ist, (man beliebe sich zu erinnern, daß die Juden eine Seelenwanderung glauben,) bis auf diesen Augenblick