Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Fünfter Band (1770)
- Issue
- Achtes Stück (1770)
- Date
- 1770-01-01
- Page
- Seite 127 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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127 LU OXO LU dorigeMoses, sondern der nunmehrige Aaron.Nach diesem wird ein sogenanter LNlscheberach, oder Seegensspruch gesprochen, in welchen der Kranke mit seinei/neuen Namen genennet wird; worauf die Gesetzrolle, wieder in den währender Zeit offenflehenden Schrankgesetzt, und dieCerimonie hierdurch beschlossen wird. Das vierte Mittel endlich ist r-nvrrv '12W Gchinnu Maiße, d. i. die Veränderung der Werke, da Mmlich der Kranke gelobt, sein bisheriges Verhalten zu bessern , und gute Werke zu thun. Durch diese 4 Mittel versichern sie sich einer gewissen Genesung des Kranken; wie man solches in dem Talmuölfchen Trackat: Rofch Haschana, S. 16. C. 2. Nachlesen kann. „Rabbi ssssaac „heißt cs daselbst,, hat gesagt: 4 Dinge sind es, welche das gefällte Urtheil Gottes, daß er über den Menschen ergehen lassen, wieder vernichten können; nämlich die Zdoke, oder Allmosen, weil es Sprüchw. io, 2. ausdrücklich heißet: ,,Aber die Gerechtigkeit ( im Grundtexk, Föoke, das sie durch Allmosen übersetzen ) errettet vom Tode,,. Zweitens: Zeocke, oder Geschrey, und Gebet, weil cs Ps. 107, 6. heisset, „und sie riefen zum Herrn in ihrer Noth, und er errettete sie aus ihren Aengsten». Drittens: Gchinnu Haschen, , die Veränderung des Namens, weil r B. Mosi 17, i;. geschrieben stehet: „ du sollt dein W 'ib Sarai, nicht mehr Sarai heissen, sondern Sara soll ihr Name seyn.„ Und