Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Fünfter Band (1770)
- Issue
- Sechstes Stück (1770)
- Date
- 1770-01-01
- Page
- Seite 85 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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OCR text
LS OM -LS i 85 Fleisch und Haut beklebet, und mit Flechsen,, Adern und Gebeinen gänzlich umgeh: n hast, daß du das Kind ferner mit Honig und Milch, zu seiner Erquickung gespeist und getranket hast, und , daß du es endlich noch im Murterleibedurch Wey Mienstengel, hast behüten und bewachen lassen, wie es in deinem heiligen Worte geschrieben stehe^: ,,Leben und Gnade hast du mir gegeben,und dein Befehl hak meinen Geist hewahrek/s Der Vater spricht alsdann: Dieser ist mein Grstg?- bohrner Sohn, ihm gehört das Mechk der Arst? buxt. Die Mutter sagt hierauf: Dieser ist mein Drstgebohrner Sohn, mit welchem der Heilige Hochgelobte die Thüren meines Leihesgeöfnethat. Wir sind, nach der Perordnung des fwigen Königs schuldig, das Kind mit; Scckel zu lösen. Laß es dir doch gefallen, Gott des Hinunels! daß so, wie mein Kind der Lösung ist thejlhaftics Korden, es auch möge werth geachtet seyn, iirr Gesetz und guten Werken unterrichtet zu roerden,, Und zur Jhe zu gelangen. Gelobet styst du hGah, daß du Israel > mit der Lösung der MrMjf gehurt geheiligst hast. Mer Väter, Welcher di^„ ses Gebekchen gleichsalss mit sagen müsse, - HD : noch hinzu : Alle Erstgebuxk vyter meinen S-W--^ MN, will ich, lösen, denn es stehet geschrieben? : " Alle Erstgeburt deiner Söhne sollst du. AseW. . Hierauf stweche/der/HrieDtzH^K« Vater: Ist dir dein Sohn, oder datz Geld, l ieber. Der Va^. ter antwortete: Mein SoW. lsnd sogleich nah» me der Priester da? Geld, hieste es,M dey Koyf ' - F 3 " ' ' hes