Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Fünfter Band (1770)
- Issue
- Sechstes Stück (1770)
- Date
- 1770-01-01
- Page
- Seite 83 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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LL GX* LL 3Z z Secköl gsben , die ich vor seine Auflösung zu geben schuldig bin. Dann nimmt er das Geld in die Hand, reicht es dem Priester hin, und spricht folgenden Segensspruch dazu: Gelobet seyst dtz Jehovah, unser Gott, du König der Welt, der du uns durch deine Gebote geheiliget, und uns befohlen hast, dir Erstgeburt auszulösen. Gelobet seyst du, rc. daß du uns lebendig und aufrecht erhalten, und uns diese Zeit hast erreichen lasten. Alle Anwesende beantworten diese Segenssprüche durch ein lautes Amen, und sogleich übergiebt der Vater würklich demKohen das Geld der Auslösung. Darnach wird der Tisch zubereitet, und das Mvzegebek, (f. t B. S. 282:) gesprochen, und zuletzt spricht der Kohen den Segen über einen Becher Wein. '' Bodenschaß setzet/ hier nach folgendes dazu: Rach diesem allem fragt der Kohen abermals: Wollet ihr euer Kind von mir auslösen, über welches ich jetzo die Macht habe, es zu mir zu nahmen? Hierauf antwortet der Vater mit seiner Frau: Wenn es schon zehnmal so viel, ja alle meine Haabe und Gut kosten sollte, so wollte ich doch mein Kind nicht lasten. Wenn nun alle diese Fragen geschehen, so nimmt endlich dev Kohen das Geld, leget es zu dem Haupte des Kindes, und spricht: Dieser Sohn ist ein Erstgebohrner, welchen Gott zu lösen befohlen hat, wie geschrieben stehet : Sie sollen es lösen, wenn es. einen Monat alt ist, um s Setkel. Da du noch im Mutterleibe wärest, § 2 hat-'.