Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Fünfter Band (1770)
- Issue
- Erstes Stück (1770)
- Date
- 1770-01-01
- Page
- Seite 16 (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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LS »xs LS ge Beschneidet bedienen sich bey derBeschneibung eines gewissen silbernes» Instruments, womit sie die Vorhaut noch fester als mir den Fingern zn halten, glauben. (Dieses Instrument, versprechen wir, wofern solches zu erlangen nur möglich seyn wird, unfern Freunden künftig hin mit in Kupfer zu zeigen.) Au der Zeit, da der Bescheider die Vorhaut gbschneidct, sM er auch dabey gedenken, daßer zugleich die Strafgerichte (wegen der Erbsünde) dadurch mit hinwegnehme, denn .die Cabbalisten sagen, daß durch Verwechselung der Buchstaben nach der Ordnung des n>r At Dusch, d. i. der geheimen Schreibart, da nämlich vor den Buchstaben re Aleph, das^Thau und vor das 2 Beth, der Buchstabe w Schin,u. s. f. geseßet wird/aus den Worte -sinn Lhieeu ch, d. i. die Beschneidung, das Wort Gam- MMl, d. i. der Teufel entstehe, daher schließet der Verfasser, daß der Beschneider durch diesenSchnitt den Sammael, welcher auf der der alten Schlange reite, gänzlich hinweg bringe. Sobald der Schnitt geschehen ist, spricht der Vater des Kmdes mit lauter Stimme: » Gelobet senst du Iehovah, unser Gott, König der Welt, daß du uns mit deinen Geboten geheiligst, und uns befohlen hast, es (das Kind) in den Bund Abraham unsers Vaters zu bringen; worzu denn alle Umstehende das Amen sagen, und alsdenn noch laut ruffen: Gleichwie du es hast in den Bund treten lassen, also wollest du dasselbe auch zum Gesetze, zur Ehe, und allen guten Werken führen?' «r-ü.- —H