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Der Jude · 1769-01-01 · Drey und zwanzigtes Stück (1769) · p. Seite 354

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Journal
Der Jude
Volume
Vierter Band (1769)
Issue
Drey und zwanzigtes Stück (1769)
Date
1769-01-01
Page
Seite 354 (sequence 2)
Language
German
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z?4 LU GXO LU vorausgegangen, wie solches aus dem 24. Vers! des; Cap. 4 B. Mos. deutlich erhelle; Allein, wenn man hierzu noch den 26. und 27steu Vers daselbst liefet, so siehet man deutlich, daß der 24. Vers eigentlich nur andcutet, warum dieses Wasser also zubereitet werde, nämlich, daß er es ihr zu trinken gebe. Noch andere Rübbinen sagen, es sey einerley gewesen, ob zuvor oder darnach geopfert worden wäre. Sagte das Weib, ehe noch geopfert, und die Schrift ausgelöschet wurde, ich will nicht trinken, so wurde das Opfer auf den Aschenhaufcn hin und her zerstreuet,' die Schrift aber wohl aufbehalten) und in dem Tempel verwahret, damit sie als etwas heiliges weder verunreiniget noch zernichtet werden möchte, wiewohl sie nachhero bey einen andern dergleichen Vorfälle nicht mehr ge-, braucht werden konnte; denn es 'Mußte zu -jeden ' ein besonderer Zeddul geschrieben werden, Bekannte das Weib etwa noch, Nachdem die Schrift schon ausgelöschet war, ihre Sünde, und sagte ausdrücklich: Ich bin verunreiniget worden, so wurde das Wasser ausgegossen,und das Opfer, wenn es noch nicht geopfert war, auf den Aschenhaufen gestreuet. Wenn sie aber nach abgespühl- - ter Schrift nur blos sagte: Ich will nicht trinken, ohne dabey zugleich ihre Sünden zu bekennen, so ward sie nunmehr mit Gewalt gezwungen, dieses Wasser auszutrinken. In der Misch)« na des gedachten Tract. Som, (S. 20. Col. i.) heis-

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