Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Vierter Band (1769)
- Issue
- Zweytes Stück (1769)
- Date
- 1769-01-01
- Page
- Seite 19 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 93% known words query
- IRI
…/2577043-2577046-9903416--1367-2578364- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
LS OX» -- bereits erinnert, eben so wohl den Namen einer Geder TTlacht und Lei fchinmrim, d. i. einer Nacht der Bewahrung, wie die erste. Man beobachtet daher auch hier wieder eben die Gebräuche, die wir bey jener weitläuftig beschrieben haben; und ist dabey kein weiterer Unterschied, als dieser, daß die deutschen Juden anstatt des Gebetes, welches sich anfangt 18 d. i. „damals Haft du viele Wunderzeichen gethan," ein anderes hersagen. Dasselbe fängt sich also an: Dm eg Gebouothecha: d.h „die Macht deiner Stärke-hast du sonderlich wunderbar erwiesen am Pesach. Du hast das Passah über alle andere Feste erhoben. - — Und in dem Fortgang des Liedes folget ebenfalls, wie in jenem, eine Erzehlung von den tzermeyntlichemWunderwerken, die an diesem Tage geschehen seyn sollen. Man darf an diesem Abend so wie an dem vorigen,- nach den vier -Bechern, zwar keinen Wein mehr trinken; aber doch Wasser, oder Aevfeltrank, Rosinenwein, und dergleichen. Das Buch Ez Lhajim S. 54. Cyl. 2. will, daß es eigentlich rother Wein seyn soll, den man zu den verordneten vier Bechern zu nehmen habe: Allein man hak dagegen die Ausnahme gemacht, daß.die,-so m solchen Ländern wohnen, wo sie sich, wie sie sagen, für Ni^v^Ällilo^ Scheker, d. i. mit Unrecht ausgedachten und wiher sie ausgestreüten Lügen zu fürchten hatten , kei- ' B 2 nen