Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Vierter Band (1769)
- Issue
- Erstes Stück (1769)
- Date
- 1769-01-01
- Page
- Seite 9 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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SA GXO SA ' tz Es gründet sich dieses Omerzahlen, auf die Stelle im ^.B. Mos. »z> v?io. n.-da es heißt: „Wenn ihr in das Land, welches ich euch geben werde, kommen, und Frucht darinnen schnei'- den, (oder Getraide einerndken) werdet; sollt, ihr die ersten Garben dem Priester bringen -"und sollt von dem andern Morgen des'Sabbaths, (welches von dem andern Ostertage verstanden wird,) dem Tage an, da ihr die Webegarbe ge« bracht habt, sieben volle Wochen zählen.'" — Ob nun aber gleich die Juden nach Beschaffenheit ihres fetzigen Zustandes die Webegarbe, nicht bringen können, so haben sie dennoch das Zahlen, welches sienur mit dem Worte Omern auszudrücken pflegen, unter ganz bescmdern wunderbaren Gebräuchen beybehalken. Es nimmt' also dasselbe - eben diesen Abend seinen Anfang. Daher, wenn' das Schmoneh Esrehgebec zu Ende gebracht ist, fängkder Vorsänger an zu beten: „Gelobet seyst du Herr unser Gott, du König der Welk-der du uns geheiliget Hast, mit deinen Geboten, und hast uns befohlen den Omer zu zählen; Heute ist der erste Tag im Omer.?' — Die ganze Gemeine muß diesen Segensspruch stehend, und andächtig mit anhören, und das Amen daraufsprechen. — Hierauf betet der Vorsänger weiter : „Laß es dir doch/o Iehovah, unser Gott, und Gott unserer Väter, gefallen, daß.dein Tempel bald in unfern Tagen wieder gebauet werde; sind gieb uns unser Theil an deinem Gesetz.^Daselbst wollen wir dir dienen, so wie du es ans befohlen hast, Az . uni»