Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Zweyter Band (1768)
- Issue
- Drey und zwanzigtes Stück (1768)
- Date
- 1768-01-01
- Page
- Seite 362 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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z5- *XG LK Wenn dieses alles vorbey, so wird eben so, wie am ersten Tage geblasen; und alsdenn das MußaMßbet verrichtet. — Es bestehet dasselbe aus demSchinonch Lfreh, und sehr vielen eingestreuten fremden Gebeten; wozu auch noch der Segen der Rohaninr kommt. — Uebrigens verhalt man sich iu allen Stücken so, wie wir es von dem ersten Tage gemeldet haben. Nur daß an diesem zweyten Tage nicht Thafchlich gemacht wird, es wäre denn, daß der erste Tag des Festes auf einen Sabbakh eingefallen wäre. — Mit dem Mincha, oder Vespergebet wird es eben so wie an dem gestrigen Tage gehalten. Das Mairif, oder Abendgebet hingegen, wird wie an gemeinen Wochentagen verrichtet, außer daß in dem Schmoneh Efreh, einige Worte hin und wieder verändert werden; wie wir solches schon in dem ersten Bande, bey Beschreibung dieses Gebetes angemerket haben. — Nach diesem Gebet wird Hafdola gemacht, d. i. es wird durch ein Gebet der Feyertag von den Wochentagen abgesondert, und geheiliget. Und das geschiehet eben so, wie am Sabbath. (s. 2. B. S. rz;.) Ausgenommen daß der Segensspruch über das Gewürze, ingleichen der über das Feuer, nicht mit gesprochen werden darf, weil sie bey dieser Ceremonie weder an Gewürze riechen, noch die Nägel besehen. Und so glauben wir, was das Neujahrfesi der Juden, an sich selbst betrift, genug gesagt zu haben. Die