Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Zweyter Band (1768)
- Issue
- Zwey und zwanzigtes Stück (1768)
- Date
- 1768-01-01
- Page
- Seite 345 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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» LS MG LS 345 cket: Friede! Friede! denen die fern sind und denen die nahe sind; denn Iehovah hat gesagt: Ich n>ill ihn heilen. Amen!" Nunmehr wird von beyden zugleich, dem Vorsänger, und den Lohaimn, folgendes Gebet verrichtet: „Herrlicher, der du mit Macht gerüstet , in der Höhe wohnest, du bist Friede, dein Name ist Friede. Laß es dir gefallen, daß du uns und deinem Volke Israel gehest Lehen, und Segen, und einen immerwährenden Frieden." — Die Lohaniin setzen sodann hinzu: „Herr der Welt, wir haben gethan, was du uns aufgeleget hast, thue du mit uns, so wie du uns hast versichern lassen. Schaue herab von deiner Heiligen Wohnung, von derm HiMMel, und segne dein Volk Israel, und das Land, welches du uns gegeben hast, so wie du es linsern Eltern zugeschworen hast, daß es seyn sollte, ein Land, da Milch und Honig innen fließt," . Mas die äußern Gebräuche bei» diesem Segensprechen 'anlanget, so dürfen die Lohanim eben so wenig unter wahrenden Segensprechen das" Volk ansehen, als es diesem verstattet war auf sie zu sehen. Es müssen vielmehr auch die Lohairim ihre Äugen zur Erde nieder schlagen, Bey den Worten aber, „es segne dich, und behüte dich, auf dich, dir, Friede, ist ihnen befohlen sich mit dem Gesichte erst gegen Mittag, und hernach gegen Mitternacht zu wenden. Ferner sollen sie bey den Worten:> es segne dich, in ihren Gedanken zugleich zu Gott seufzen: ' »daß