Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Zweyter Band (1768)
- Issue
- Zwey und zwanzigtes Stück (1768)
- Date
- 1768-01-01
- Page
- Seite 339 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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LL *XO L-A zzs unter die Augen gelegt werden, daß die übrigen Finger vorwärts starre ausgestreckt sind, und Laß solchergestalt vor den Augen gleichsam ein Triangels und ganz forne gleichsam eine, dreyspitzige Erone formiret wird. Diese Figur hat, ihrer Meynung nach, ihre Beziehung auf den dreyfachen Segen, oder auch auf die drey Theite des Volkes, nemlich die Rohanim, Leviten und Israeliten, als aus welchen dreyen Elasten von Leuten, die jüdische Kwche bestehet. In dieser Form nun halten sie ihre Hände mit großer Andacht und Sorgfalt, so lange als Las Absingen des Segens währet. —7 l lud wäre einer unter ihnen, der sich nicht getrauete seine Hände so lange unverändert also zu halten, der läßt sich die Finger auf vor beschriebene Art zusammen binden. Die Ursache warum es so nöthig sey, die Hände eben in dieser Form zu erhalten, ist darinnen zu suchen, weil sie vorgeben die Majestät Gottes ruhe auf den Händen der Segensprechenden Lohanun. Es darf daher auch Niemand aus dem Volke dieselben ansehen, so lange das Segensprechen wahret. Ja alle glauben, daß wer sich unterstünde, auf die Hände der Hyhanim zu sehen, der laufe Gefahr blind zu werden. Die Nohuttun selbst dürfen sie nicht ansehen. Deswegen hüllen sie sich alle unter dem Segen chrechen in ihre Deckmäntel sorgfältig ein, und ziehen Y 2 sel-