Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Zweyter Band (1768)
- Issue
- Ein und zwanzigtes Stück (1768)
- Date
- 1768-01-01
- Page
- Seite 333 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 89% known words query
- IRI
…/2577043-2577049-9903353--0850-2578294- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
KU GXO wird er wieder geöfnet. Hierauf folgen noch mehrere und ziemlich lange Gebete; und wenn sie endlich in dem noch immer fortdauernden Schmoneh Esrel), an die Worte kommen: „Der du Israel, und diesen Gedachknißtag geheiligethast:"' so wird viermahl mit dem Schophar geblasen, nach der Ordnung, Tekiah scheborun, rcruah, rekiah. Alsdenn stimmt die Gemeine ein Gebet an, welches sich anfangk: 7,^71 Har-rß Hlam In welchem sie sagen : die Welt sey an diesem Tage hervor gebracht worden,' und es würden auch, a» eben demselben, alle Geschöpfe vor Gottes Richterstuhl gestellet. Darum bitten sie, Gott solle sich ihrer erbarmen; er möge sie nun als Kinder, oder als Knechte betrachten. Betrachte er sie als Kinder, so solle er sich ihrer, als ein Vater erbarmen; Sehe er sie aber an , als Knechte, so solle er sich doch erbarmen, weil ihre Augen auf ihn warteten, bis er ihnen gnädig seyn, und ihr Recht ans Acht bringen werde. — Eben dieses Gebet wiederholet sodann der Vorsänger. — Die Gemeineaber fängt wieder vpn neuen an: „Last dir, 0 du starker, hoher, und erhabener Gott die Rede unserer Lippen gefallen, merke auf, und höre die Stimme unsers Blasens; Nimm an mit Barmher- ' zigkeit, und mit Wohlgefülligkeik die Ordnung unserer kNalchijoß, d. i. unsrer vielen Debets, in welchen du König gonennet, und also vereh.