Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Zweyter Band (1768)
- Issue
- Ein und zwanzigtes Stück (1768)
- Date
- 1768-01-01
- Page
- Seite 328 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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.--8 22 M» 22 Wenn dieß voxbey ist, so wird mit einer starken Stimme hinzugefüget: „Aber Buße, Gebet, pnd Allmosen machen, daß das gefällte böse Urtheil wieder aufgehoben wird." Und dann nimmt die Gemeine das Wort, und ruft. „Denn wie dein Name ist, so ist auch dein Duhm. Du bist schwer zun, Zorn zu reizen, und seicht wieder zu begütigen, denn du hast keinen Gefallen qn dem Tode des Todren, sondern willst daß er sich bekehre von sssmen bösen Wegen, und lebe. Du wartest darauf, bis zu dem Tage seines Todes; und wenn ex sich bekehret, so wird eralsjbald von dir angenommen. Denn warlich du bist der, der sie gebildet hat. Daher kennest du ihre Gestuft, und weisest, haß sie nur Fleisch und Blut sinh. Der Mensch ist nur hon Erde, und muß wieder zur Erde werden. Die wenige Zeit, die er lebet, muß er Speist haben zu seinem Unterhalt , welche er such mit Gefahr seines Lebens suchen muß. (nach dem Worte: Im Schweiß Heines Angesichts sollst du dein Hrpd essen.) Er ist gleich einem zerbrochenen Scherben; wie das Graß, das bqld dürre wird, wie eine Blume, die bald verwelket, wse ein vorübergehender Schatte,,, oder Wolke, wie ein borbey streichender Wind, wie ein aufsteigender Staub, und wie ein Traum her glsbalh verschwindet," DerVorsänger spricht hierauf, abermals mit lauter Stimme. „Du aber, großer Gott, und starker König