Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Zweyter Band (1768)
- Issue
- Zwanzigtes Stück (1768)
- Date
- 1768-01-01
- Page
- Seite 312 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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zrs LS dXO LS de kein Ansehen der Person gelten; sintemahl aller Menschen Werke vor Gott, und gleichsam in seiner Hand ausgezeichnet wären. — Doch habe der Allmächtige, eben deswegen diesen Tag, der dev erste gewesen, und auch der letzte seyn werde, (denn sie geben vor, daß die Welt an eben diesem Tage ein Ende nehmen werde, an welchen sie ehemals erschaffen worden,) zu einem Gedächtnißtag gesetzet haß man an selbigem derjenigen gedenke, die zu Hebron schlafen, (nemlich des Abraham, Isaac und Jacob,) als um derer Frömmigkeit willen, Gott auch noch ihren Nachkommen gnädig seyn wolle. Denn, sie sagen, so bald das Schophev geblasen würde, so traten diese Erzväter bey Gott ins Mittel, und fleheten, und sprächen: das sey ferne von dir, daß du bloß nach Gerechtigkeit handeln wollest. tlnd wenn ja das Urtheil schon würklich gefällt seyn sollte, die Welt durch allerley Trübsale heimzusuchen, so bäten sie Gott daß er doch anschaue die Gestalt, welche auf dem Throne der Herrlichkeit eingegraben wäre; *) ingleichen daß er in den Kasten, der unter dem Throne sich befinde, und auf die Krone, welche auf seinem Dieses bezieht sich auf die Schrtststelle Ezech. r. v. 26. und es geben.die jüdischen Lehrer von der daselbst erwähnten menschlichen Gestalt vor, daß es die Gestalt des Erzvaters Jacobs gewesen. Was aber den Kasten anlanget der unter dem Throne Gottes stehen soll, so halten sie davor, daß in demselben die Asche der Gerechten aus Israel aufbehalten werde.