Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Zweyter Band (1768)
- Issue
- Neunzehntes Stück (1768)
- Date
- 1768-01-01
- Page
- Seite 290 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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syö LU' HZ<O Herren d^ch noi!h überdieß einige Gebete dabehrrstt eingeschaltet. Der Junhalt dieser hier einzuschaltenden Gebetsformeln ist ohngefehr dieser: Sie bitten, daß Gott doch seine Furcht und Schrecken, allen seinen Geschöpfen selbst einflößen solle, damit sie sich» älle einmüthig bequemen möchten, seinen Willen zu thun, und ihn anzubeten. Ferner heißt es, Gott möchte doch seinem Molke Ehrez denen die ihm fürchten, Ruhm; und denen die ihn suchen, Hoffnung: Ingleichen seinem Lande Freude, seiner Stadt Wonne, und David seinem Knechte Heil und Licht, bald in ihren Tagen verleihen! damit, wenn die Gerechten, Frommen, und Gottseligen dieses sehen würden, sie sich dessen freuen, und frolocken könnten; die Ungerechtigkeit aber ihren Mund zuschließen, und alle Boßheit, gleich dem Rauche verschwinden mäße, wenn der Herr das stolze Reich von der Welt wegnehmen, und allein über seine Werke auf dem Berge Zion, und zu Jerusalem seiner^heiligen Stadt, regieren werde. Denn es heiße ja in seinem heiligen Worte: „Der Jehovah, dein Gott, wird ewiglich zu Zion, von Geschlecht zu Geschlecht regieren. Halleluja!— Es folgt hierauf ein Gebet NN>r Atta Bechartonu genennet. Dasselbe wird auch außerdem an allen Feyertagen gesprochen Es lautet also: „Du hast uns vor allen Völkern erwehlet, du hast uns geliebet, und hast einen Wohlgefallen an uns; du erhöhest uns mehr als