Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Zweyter Band (1768)
- Issue
- Dreyzehntes Stück (1768)
- Date
- 1768-01-01
- Page
- Seite 201 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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LsL OXO rok meele auch Raum gemacht." Man siehet dardns,' daß diese frommen Ca.melenicht eher in des Labans Hauß hinein gehen wollen, bis man alle Abgötter vov ihnen weggeraumet hatte, —- Der Frosch) führet im Munde wasSprüchw. 25, 2i. 22. stehet: „Wann deinen Feind hun-> gertrc." Dieses Thier wird mit dem König David redend eingefühpet, wenn es im Buche Sifte Rernrnotsi Bl/5. heisset: Unsere Rabbiner» haben gesaget, als der König David die Psalmen verfertiget, habe er sich des überhoben und gesagt: Allmächtiger Gott! wo hast du unter allen deinen Geschöpfen eine Creatur, die dich mit so viel Lobgesängen und Danksagungen preisen könnte, als ich? Alsbald aber sey ein Frosch dahergehüpfk- und habe den David also angeredet. Ueberhebe dich nicht, und rede nicht zu viel, denn ich lobe Gott Tag und Nacht , mit zyoo. Lobgesängett und'Sprüchen. Und dieses nicht allein, sondern ich achte selbst mein Leben gering, und begebe mich willig in den Tod, um meines Schöpfers Willen zu erfüllen. Denn in Egypten mußte ich gar in der Egypker brennende Öfen hinein kriechen, um auch diese unbrauchbar zu machen. 2 B. Mosi 8. 8. lind da Gott ein gewisses Thier erschaffenwelches am Ufer des Meeres wohnet, und keine andere Speise als von dem was in Wassern lebt, genießen kann, so gebe ich mich, wenn das Thier vor Hunger schreyek, demselben willig zur Speise, um den göttlichen Befehlen gehorsam zu seyn. Da- N 5 vid