Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Zweyter Band (1768)
- Issue
- Dreyzehntes Stück (1768)
- Date
- 1768-01-01
- Page
- Seite 199 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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GXO LL -99 Männlein gebähre re. so wird gefragt, -warum Hier eben der Esel, und nicht vielmehr ein Pferd, Cameel, oder ander Thier genennet werde. Die Ursache die man davor angiebt ist, daß der Esel diesen Vorzug dadurch erlangt habe, weil diese Thiere denen Israeliten, das von den Egyptiern, geborgte Silber und Gold hätten heraus tragen müssen. Denn es soll nach dieser Erdichtung jeder Israelit wohl auf neunzig mir Gold und Silber beladene Esel bey sich gehabt haben. —. So erzehlet man ferner, daß alle Erzvater und Propheten, sich der Esel zu ihrer Reuterey bedie? »net. — Man rühmet das Exempel von Bileams Esel, der seinem Herrn allerley Hindernisse in den Weg geleget, damit er nur die Israeliten nicht verfluchen sollte. — Man vergißt nicht, daß auch der Meßias bey seiner Ankunft, auf einem Esel reiten solle; Zu geschweige» des alten hundertfarbigen Esels, auf welchem «schon der Erzvater Abraham nach den Gebürge Moria geritten, seyn soll, und den wir bey anderer Gelegenheit beschreiben wollen. Wir verlassen diese Gattung von Thieren,und nennen nun den Ochsen, dessen Spruch aus 2. V. Mos. 1;, r.2. genommen, da es heißt: „Da sang Mose und die Kinder Israel rc. Auch dieses Thier hat sich bey denen Rabbinen große Achtung erworben. — In dem Buche Isnlkut Chadasch S. 26. Col. z. findet man ein Gespräch, desjenigen Farren, dessen im i B. Könige 18, 26. ge- N z dacht