Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Zweyter Band (1768)
- Issue
- Zwölftes Stück (1768)
- Date
- 1768-01-01
- Page
- Seite 181 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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GX* -8r rnngs Formel sey. In der Thak stecket nicht nur hinter dieser angeführten Formel, sondern selbst unter den gemeldeten Gebrauch der Psalmen, besonders der Namen Gottes die sie daraus ziehen, eine Art der Beschwörungen, und der Zauberey, dagegen sich die Juden unmöglich entschuldigen, oder diesen Vorwurf von sich ablehnen können. Es ist hier nicht der Ort weitlänstig davon zu - Handeln; Aber dieß wollen wir nur bemerken, daß es eine eigene lleberlieferuug der Rabbinen sey, daß derjenige derehemahls einVeysitzer des Synedriirms werden »vollen, hatte müssen zaubern können. Daher machen sich auch würklich viel berühmte Rabbinen damit groß, daß sie Zauberei) getrieben. Ja sie sagen so gar, daß der Erzvater Abraham diese teuflische Kunst verstanden hätte; denn wenn man im i B. Mos. 2;, 6. liefet: „den Kindern der Kebsweiber gab Abraham Geschenke/' so leget dieses R. Salomo I.rrHi, also aus, Abraham habe ihnen überantwortet den OV kldMlllN SHem Hathlkmah, d. i. des unreinen Teufels Namen; und. der Talmud, Tract. Sairhedrm, S. 91. behauptet, er habe sie hexen gelehret. Die Pflicht eines jedweden frommen Juden erfordert ferner, daß er täglich die dazu auf jeden Tag geordneten *) M.rimodeß spreche. M z Denn Dietz aus unterschiedenen Stellen, so wobl der heiligen Schrift, als auch des Talmuds zusammen-