Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Zweyter Band (1768)
- Issue
- Eilftes Stück (1768)
- Date
- 1768-01-01
- Page
- Seite 170 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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-7» LS OXO LS' Ehe sie nun von diesen täglichen Psalmen die auf jeglichen Tagbestimmten zu sprechen anfangön, so ist ein gewisses Gebet Jehi Rozon verordnet, darinnen sie bitten, daß der Heilige Hochgelobte, welcher den David auserwählt, Und der Gefallen habe an Gebet und Lobgesängen, mit Barmherzig« keit das Lesen dieser Psalmen ansehen, und es ihm möge so angenehm seyn lassen, als wenn sie David selbst vor ihm sänge. Daß die Würdigkeit Davids und die Heiligkeit des Psalters selbst, seiner Wörter, Buchstaben, Puncte und Accente, nebst jden heiligen Namen, welche aus den Anfangs-oder End-Buchstaben der Wörter herausgezogen werden, ihnen also zu statten kommen solle, daß ihre Missekhat ihnen vergeben, die Tyrannen die ihnen zuwieder, und alle Stacheln, und Dornen, welche die oberste Rose (wir reden hier in ihren eigenen Ausdrücken,) umgeben, ausgewtket werden möchten, damit sich das jugendliche Weib (oder die Braut, d. i. die jüdische Kirche,) mit ihrem Freunde in Liebe und Freundschaft zusammen verbinden könne; als woraus ihnen ein großer Ueberstuß für ihre Seelen zustießen, sie von ihren Unrecht gereiniget, und ihnen ihre Sünde vergeben werden würde.—Der Beschluß enthält Bitten für das leibliche. (Sabbathsj und Feyertags wird dieses Gebet nicht gesprochen:) —, Hierauf sprechen sie: . „Wohlan, wir wollen den Jehovah loben, wir wollen jauchzen dem Felß nnsers Heils, wir wollen vor sein Antliz kommen