Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Zweyter Band (1768)
- Issue
- Eilftes Stück (1768)
- Date
- 1768-01-01
- Page
- Seite 168 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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4«T tzS GM Derweilen, die nur von den frömmer« Juden täglich noch beobachtet zu werden pflegen. Es kommt dabey ein und anderes Merkwürdiges vor, und das ist es eben, was wir unfern Freunden hoch gerne hier sogleich bekannt machen wollen. Doch soll es in möglichster Kürze geschehen. Denn alle hierbey vorkommende Gebete zu erklären, würde einen ganz neuen Tractat erfordern. * Wir bemerken nur das vorzügliche und besonn Here, ^lnd dieses besteht erstlich aus einer gewissen, auf alle Tage eingerichteten Gintheilung der Psalmen, deren. Gebrauch hie Juden , wie wir weiter unten hören werden, eine besondere Kraft zuschreiben. Sie sagen davon; Wer den Hochgelobten mit feiner Seele zu verbinden, und durch sem Lob mit sich zu vereinigen wünsche, der solle sich an die Psalmen halten, Denn wohl dem Menschen, rufen ihre Lehrer aus,welcher Psalmen spricht mit Andacht des Herzens, dieses wird gewiß etwas erquickendes, und das angenehmste vor Gott feyn; hierdurch wird der Mensch erlangen, daß er, um der Würdigkeit Davids Willen Schrrah, di, Lobgesänge, in der zukünftige». Welt wird sagen dürfen, Man hat zuerst eine Abcheilüttg her Psalmen in fünf Bücher, die gleichsam, wie sie' sagen, zur Aehnlichkeit mit den fünf Büchern Mosis eingerichtet worden; davon das erste bis Psalm 42, das zweyte von 42. bis. 7z. das dritte von 7z. bis 90. das vierte von 90, bis 107, und das fünfte von 107, vollends.