Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Dritter Band (1769)
- Issue
- Fünf und zwanzigtes Stück (1769)
- Date
- 1769-01-01
- Page
- Seite 400 (sequence 423)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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4VS M OM LR reu brey Engel des Verderbens beständigem ihn geblieben, ihn zu quälen. Um sich ren dlren Gewaitloß« zureißen, sey er erstlich in umerschiedene JudenUnd zwar in Indien, gefahren. Diese Juden aber wären so gar gottlose Leute gewesen, und hätten so viel unreine Geister schon Key sich gehgbt, daß erS bcy ihnen nicht aüshalken können. Er wäre darauf in eine Hirschkühe, und nachdem sich diese von einem Felsen herabgestnrzet, zuSichem, in cin.cn Türken; und als auch hier wieder die Türkischen Pfaffen durch Nennung »»heiliger Namen ihn auögetrieven, endlich in diese Frau gefahren. Und das zwar, (ny»> kommt der Hauptknvten) hauptsächlich deswegen, weil diese, alle Wunderwerke, hie in der Passahnacht erzehlet werden, niemals hätte glauben wollen. > ' Der Rabbi suchte nun die Frau dahin zu bringen, daß sie ihre Sünden bekenne», und bereuen, auck äugeloben mußte, alles von ganzen Herzen zu glauben, was sie vorher.geleugnet hatte. Und als das geschehen, so beschwor ec endlich den Geist, daß er von der Frau, ohne ihr das geringste Leid , zuzufügen, herausgehen, ' und zwar hiestn seinen Auszug durch die kieine Fußzehe nehmen sbllte. Das erfolgte.auch. — Und der Verfasser zieht daraus die Lehre, daß man ja dasjenige, was die Rabbinen von dem Ausgange aus Egypten ausgezeichnet, ohne Ausnahme glauben solle. Denn dadurch werde man es dahin bringen, .daß Gott sein Volk bald, noch in diesen Tagen, nach Jerusalem zurück führe. 7— . So viel von dieser Geschichte, und von dem ersten Passah-Abend. Ende des dritten Bandes.