Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Dritter Band (1769)
- Issue
- Drey und zwanzigtes Stück (1769)
- Date
- 1769-01-01
- Page
- Seite 366 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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366 LK *XS Joel?, v. Diese wird hier also auch mit angeführet. Indem sie aber die die letzten Worte . derselben-nemlich die Worte Wrei rmi M!? Blut, und Feuer, und Rauchsäulen, oder 'wie es einige übersetzen: Lasten von Rauch: aussprechen, so tunken sie bey jedem Worte den kleinen Finger in den vor ihnen stehenden Wembecher, und spritzen sodann den an den Finger hangen bliebenen Wein auf die Erde. — Eben dieses thun sie, wenn sie in dem folgendenSatze, aufdie zehen Plagen Egypti kommen; und noch über dieses dreymahl, wenn sie sagen, R. Juda hatte diese zehen Plagen durch folgende Worte bezeichnet: Von diesen Worten drücket jeder Buchstabe eine jvon den Egyptischen Plagen aus. Doch, hier sind noch mehr Geheimnisse anzukreffen. —- "? R. Jose aus Galiläa fragte: Woher weißt du, daß die Egyptier in ihrem Lande zehen, auf dem Meere aber fünfzig Plagen erlitten haben? Antwort: Daher.Dennr.B. M. 8-v. 15^ heisset es: „In Egypten sprachen die Zauberer zu Pharao, es ist Gottes Finger. Aber bey dem Meere heisset es: Cap. 14, v. zr. „Israel sähe die große Macht, rc. Da sie nun also schon durch den blosen Finger zehen Plagen erlitten hatten; so müssen sie auf dem Meere, wo sie (nach ihren geheimen Nachrichten mit der ganzen Hand Gottes geschlagen worden, nothwendig fünfzig Plagen erlitten haben Denn eine Hand hat ja fünf Finger. Und wer wollte dieses leugnen? R. E!iesev