Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Dritter Band (1769)
- Issue
- Dreyzehntes Stück (1769)
- Date
- 1769-01-01
- Page
- Seite 198 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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198 LS EXE HU Häuser gekommen, so versammlen sich alle Haußgenossen, und in ihrer Gegenwart zündet alsdenn der Haußherr die für ihn zurechte gemachten Lichter an, und zwar dergestalt, daß er bey dem zur linken Hand, (nemlich so wie sie neben einander aufgestellet sind,) anfanget, und so nach der Rechten fortgehet. Eben dieses thun nach ihn auch die andern in dem Hause befindlichen Mannspersonen; auch die Knaben nicht ausgenommen. — Bey dem Änzünden selbst, verrichtet so wohlder Vorsänger in der Synagoge, als auch ein jeder Anderer, folgende Segenssprüche. „Gelobet seyst du Jehovah unser Gott, Körnig der Welt! Der du uns mit deinen Geboten geheiliget, und uns befohlen hast, das Channuckahlicht anzuzünden. Gelobet seyst du Jehovah, - - der du an unfern Vätern, in diesen Tagen, und in dieser Zeit Wunder gekhan Haft." —. An dem ersten Abend wird hierzu noch der SegensspruchSHechejonu genannt, dessen wir schon Vielmahls Erwähnung gethan, geseßet. — Nach diesen heisset es ferner: „Diese Lichter zünden wiran, wegen der Wunder, und Zeichen, Heil, und Siege, so du unfern Vätern in diesen Tagen, und in dieser Zeit durch deine heiligen Priester zu wege gebracht hast. Darum ist es auch also gebothen, daß diese Lichter alle acht Tage dieses Festes hindurch, heilig sollen gehalten werden; daß wir dieselben gar zu nichts anders nutzen dürfen, sondern nur