Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Dritter Band (1769)
- Issue
- Eilftes Stück (1769)
- Date
- 1769-01-01
- Page
- Seite 166 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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166 GXO teÄbrahams gesehen. Da Abraham von Gott Befehl erhalten nach Canaan zu reisen, und doch daselbst eben ju der Zeit eine große Theurung war, so hatte er dennoch nichts desto weniger ein festes Vertrauen zu Gott gefastet. Er ging deswegen hin, und wagte es, wie man erzählet, an allen Orten wo es nur einigermaßen möglich war, Getraide auszusäen. ) Um feinet willen halte die Wasser des Himmels über uns nicht zurück. —, Am Ende heisset es: Du bist der Iehovah, unser Gott, du lastest den Wind wehen, und machst, daß Regen herabfällt, zum Segen, und nicht zum Fluch, zum Leben, und nicht zum Tode, zum Ueberfluß, und nicht zur Theurung und Hunger." Nunmehr betet der Vorsänger das Mufstrphfchmonehesrehgebet vollends aus; und die Kohanim ertheilen alsdenn dem Volke den priesterlichen Segen. Und damit wird das öffentliche Gebet, wie gewöhnlich, geschlossen. Zu Mittage geht man zwar wieder in dieLauberhütte, und setzet sich da zu Tische; doch wird nicht die ganze Mittagsmahlzeit darinnen verzehret, sondern der Haußherr spricht nur daselbst das ALddusch-und lNauzegebek, wobey denn an jeden anwesenden,wie gewöhnlich,einStückchenBrod ausgetheilet wird. Sie gehen also wieder heraus n ihre ordentlichen Zimmer, und nehmen da die übrige Mahlzeit ein. Einige wenige haben die Gewohnheit, die Suppe, mehr aber nicht, diesen