Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Dritter Band (1769)
- Issue
- Zehntes Stück (1769)
- Date
- 1769-01-01
- Page
- Seite 149 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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LU »XO LU r4- Ley steif auf ihren Schatten. Mangelt ihnen nun in diesem Schattenbilde der Kopf, so glauben sie, sie müssen selbst in diesen Jahre sterben; mangelt ihnen ein Finger; so glauben sie der Tod werde einen von ihren Anverwandten treffen; Mangelt ihnen die rechte Hand, so soll das ihren Sohn, so wie die Linke die Tochter bedeuten. Jedoch heißet es dabey, daß es hier bey diesen wunderllchenSchak-? tenbesehen nicht auf den ordentlichen einfachen Schatten ankomme, indem es wunderlich zugehen müßte, wenn einer bey dem Scheine des Mondes dennoch gar keinen Schatten von sich sehen sollte sondern es wäre vielmehr von einer Art des Widerscheins von dem menschlichen Schatten zu der-- stehen. Daher nennen auch die Rabbinen denselben Nabbuah Lebabbuah, den Schatten des Schattens; wovon mit mehrern nachzusehen, der Talmud im Tract. Aeritot, S. 6. .Col. i. Es saget aber doch her Verfasser desselben dabey zugleich, es wäre bey dieser Probe: doch allerdings viel Behutsamkeit zu brauchen, weil man sonst leicht darüber erschrecken, und aus- Furcht und Angst sich einbilden könnte, seinen. Schatten gar nicht, oder doch nicht ganz zu sehen, lind folglich dadurch betrogen, sich, vielleicht ohne 1 trsach, sehr betrüben würde. Daher auch das VüchMmtznglmS. 59. Col. r. denjenigen nichts weniger für einen rechtschaffenen Juden erkennet, der an dem HosiHumrr Rabkm auch gleich nicht hinausgehe bey dem Monde seinen Schatten zu besehen.--»An diesem abergläubischen Schattender K 3 seheil