Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Dritter Band (1769)
- Issue
- Zehntes Stück (1769)
- Date
- 1769-01-01
- Page
- Seite 147 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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OXO KU k47 betet, und in demselben so wohl des Sabbakhs, als auch des festlichen Opfers mit gedacht. —. Nach Endigung desSchmoneh Esrehgebekes wird das auf diesen Tag absonderlich verordnete Hoschainagebet, und zwar bey abermaliger Eröfnung des heiligen Schrankes gesprochen, und als denn der Gottesdienst beschlossen. — Bey dem M inchcrgebet wird aus einer Gesetzrolle das g z. Cap. im;.B. Mos. ganz, ihrer dreyen vorgelesen'. — Das Aidkoßchagebet, (s. 2. B. S. izi.) wird nicht gesprochen, wie denn auch in dem Mmrif das Vehinnoamgebek, (s. 2..B. S. 42.) ausgelassen wird. Der Abend vor dem siebenden Tage, welchen sie Lei Hoschainn Rabba, oder die Nacht des großen Hosianna Ta^ ges nennen, wird mit vielen und großen Zubereitungen auf diesen Tag, zugebracht. Viel Juden baden sich an selbigen, um dadurch desto heiliger und reiner zu werden. Denn sie behaupten von diesem großen Hosianna Tage, daß Gott an demselben auf seinem Throne sitze, und Gericht halte über das Wasser. Nehmlich er beschließe wieviel aus selbigen in diesem Jahre Regen kommen solle. Es heißer daher im Talmud, Tract. Rösch Haschoima S. 16. Col. i. also: „R. Juda spricht, es werde bey dem Anfänge des Jahres über alles Irdische, Gericht gehalten. Aber das Decket von einem jeglichen werde erst zu seiner bestimmten Zeit versiegelt. In Ostern werde über das Getraide^; K 2 zu