Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Dritter Band (1769)
- Issue
- Fünftes Stück (1769)
- Date
- 1769-01-01
- Page
- Seite 77 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 87% known words query
- IRI
…/2577043-2577044-9903376--0984-2577623- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
HK. *XO LA 7ö Es wird einnrahl an dern angezogenen Orte, .gefordert: iin ^12 ^)eri Lz Hoder, d. i. die Frucht eines schönen, öder herrlichen Baumes. Was dieses nun eigentlich für eine Frucht gewesen sey, davon arißert der Talmud, Tract. Sucksfi, S. z z.Col. i. folgende Muthmaßung.,Es heißet alda: die Rabbiner; haben gelehret; die Frucht -des herrlichen Baumes, sey eine solche Frucht, ,711w 1'121 IM d. i. da der Baum mit der Frucht fast ebendenselben Geschmack, und Geruch habe. -- Und dieses sey nun das sogenannte Eßrog, d. i. eine Art von Citronenäpfeln, welche heutiges Tages Adams- oder Meerapfel geue.nnet werden. Welche Erklärung die Verfasser sodann mit vielen Subtilitaten zu erweißen bemühet sind, die aber hier anzuführen allzu weiklaufrig fallen würde. — Es wird diese Meynung auch noch durch die CHaldäische Uebersetzung des Onkelos bestärket, der diese Worte: „die Frucht eines herrlichen Baumes:" durch die Frucht des Baumes EßrsZ übersetzet. Man sehe Buxlorfs rabbinische Bibel im angeführten Orte. — Ferner, heißer es, wurden neben sener Baumfrucht, auch verlanget!1g22 Lappoß Ternorim, h. i. Palmzweige. Da dieses zu verstehen weiter keine Schwürigkeit hat, so wollen wir nur hieß sagen, daß diese Palmzweige bey denen Juden so wohl in alten Zeiten, als auch noch setzt, den chaldäischen Namen ^*71*7 Lulef führen. — Das dritte ist das Ez <t>boß, oder der Zweig eines dichten Bau-