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Der Jude · 1769-01-01 · Fünftes Stück (1769) · p. Seite 72

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Journal
Der Jude
Volume
Dritter Band (1769)
Issue
Fünftes Stück (1769)
Date
1769-01-01
Page
Seite 72 (sequence 8)
Language
German
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?r LS *X* LS che aber ist cs bey dem Versöhnftste, an welchem alle Speiste, und Trank verkochen, welches die wenigsten zwey Tage aushalten könnten. Deswegen haben auch unsre Vorfahren dießfals kein schwereres Joch auf der Leute Nacken legen wollen. Dem ohnerachtet aber werden doch einige gefunden, welche besonders heilig scyn wollen, und die deswegen zwey ganzer,Tage dieses Fest halten, und fasten." — Wir beschließen endlich diese ganze Beschreibung mit denen Worten des Buches Mn Hagin, S. 52. Col. i. Wenn der Jom Alp- > pur, d. i. der Versöhntag aus ist, so geht eine Daßkol d. i. eine Stimme aus den Himmel, und spricht: „Ist dein Brod mit Freuden, denn der Heilige Hochgelobte hat dein Werk gut ausgenommen." Sogleich nach Endigung des Versöhnfestes pfleget jeder etwas an der Suckah d. i. Lauberhütte zu machen, um gleichsam von einem guten Werke zu den andern fort zu gehen. Dahero pflegen die Mehresten so bald sie Abends aus der Synagoge kommen, noch einen Pfahl einzuschlagen, an dem Orte, wo die Lauberhütte soll hinzustehen kommen. Den Tag nach dem Versöhnungstage, als den u ten des Monaths Tischri sollen die Juden früher, als gewöhnlich aufstehen, und in die Synagoge gehen. Denn wie das Buch kNittyngiM, S. 52. Col. i. schreibet; so möchte sonst der Satan sagen: gestern, da der Versöhnnngstag war, sind sie wohl früh aufgestanden, aber heute, da

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