Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Dritter Band (1769)
- Issue
- Fünftes Stück (1769)
- Date
- 1769-01-01
- Page
- Seite 67 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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66 LS »XO LS uns genennet worden! O unser Vater rc, fei) uns gnädig, erhöre uns, und obschon bey uns keine taugliche Werke sind, so handle du doch mit uns wohl und gütig, und hilf uns!" Auf dieses Gebet wird wechselsweise von dein Vorsänger, und der Gemeine mir lauter Stim,me ausgerufen: „Höre Israel, der Jehovah unser Gott ist ein einiger Jehovah. — Alsdenn rufen ferner beyde drcumahl: „Gelobet sey der herrliche Name (Gottes) in Ewigkeit!" — Hernach siebenmahl: „Jehovah ist Gott!" Warum aber diese Worte eben siebenmahl, und zwar immer das fylgendemahl lauter, als das vorhergehende, gesprochen werden müssen, das saget uns das Buch Mitthugiin, S.;r. Col. o.da es heisset: „Weil sich die Schechina von Israel bis in den siebenden Himmel hinweg gezogen hat; so will man durch das siebenmalige-Rufen, die herrliche Majestät Gottes aus allen sieben Himmeln wieder zurück rufen." Nunmehr wird wieder das Badischgebet gesprochen, und dann einmal mit dem Hörne geblasen, zum Andenken des Jubelfestes, welches, vor Zeiten an diesem Tage seinen Anfang soll genommen haben. An einigen Orten wich vieenmh! geblasen, nemlich nach allen vier Ordnungen des Blasens, wje selbige von uns beym Neujahrsfeste beschrieben worden. E 2 Nach