Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Erster Band (1768)
- Issue
- Sechs und zwanzigtes Stück (1768)
- Date
- 1768-01-01
- Page
- Seite 406 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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4°S LS GXG LU dern von ähnlicher Bedeutung, nemlich den Namen MWVVN ^2 Ben Hasch,nosches,-oder, wie es der Chaldäische llebersetzer Vnkelos, bey 2. B. Mos. iS, 6, ausdrücket, -Ben Gchimschaia, führet, welches man, nach den . Worten, übersetzen müßte: Zwischen beyden Sonnen. Dieser Ausdruck bezeichnet eigentlich die letzte Zeit des Tages, die man nach unserer Art, die Zeit der Dämmerung nennen würde. Und er ist also nicht von so weiten Umfang, als das evstere O'2^^2 l'2- Die eigne Beschreibung ihrer Lehrer, die sie von diesen nimvwll P2 geben, wird sogleich mit von unsangezeiget werden. Wir wollen also mit den Stellen des Drach Chajimsden Anfang machen. §. 2 z?. heißt es: Die" Zeit des Mincha trete ein, wenn der Tag neun und eine halbe Stunde gedauert habe. Ziemlich nach der Berechnung, da man zu einem, nemlich den eigentlichen Tag, nur zwölf Stunden rech, net. Demnach fängt sich die Zeit des Min^a, zwo und eine halbe Stunde vor Nachts, an. Das Gebet abermuß (nemlich an den gemeinen Werkeltagen,) in der Mitte dieser dritthalb Stunden, und also fünf Viertelstunden vor Nachts verrichtet werden. -—- Wer das große Mincha, fährt der 2 z 4. §. fort-halten will, der muß sich genau kennen, ob er auch geschickt sey, so lange Zeit fein Herz und Gedanken anhaltend aufs Gebet zu richten. Denn wir haben schon im vorigen Stücke gesagt, daß es frey stehe, das große oder kleine