Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Erster Band (1768)
- Issue
- Drey und zwanzigtes Stück (1768)
- Date
- 1768-01-01
- Page
- Seite 367 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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LZ OXD LZ 367 Welchen Anblick sie denn, von dem was die Hand Gottes für sie gethan, unterrichtet, und zu dem Lobgesang erwecket worden, davon Moses eben in den folgenden 17. und 18. Vers rede. Man wird hier leicht das Abweichendeaber auch das Fabelhafte cheyder Erzehlungen erkennen können; Und gleichwohl sind diese es allein auf welche sich der obige Gebrauch dieser Geschichte, als ein Beyspiel der Wunder Gottes an seinem Volke gründet. — So viel muß man Dar allerdings aus dieser Erzehlung, wie wir sie bey Mose selbst lesen, ob sie gleich sehr abgekürzt undsehr dzmkel ist, schließen, daß irgend etwas, vielleicht ein glückliches Treten, oder dergleichen zum Vortheil der Israeliten in diesen Gegenden vorgefallen seyn müsse. Allein Spuren eines-.Wunderwerkes glauben wir hier nicht zu sehen. —» Man braucht auch kaum diese Worte des 14. nnd t;ten Verses, für Worte eines fremden Schriftstellers, oder WenigstensLnes Siegsliedes der Israeliten zu halten, wie gleichwohl die meisten Ausleger zu khun pflegen, weil Moses im Anfang des 14. Verses sagt : „Daher stricht man in dem Buch von den Streiten des Herrn;" wie'es Luther übersetzet. Allein, wie schon andere erinnert, daß *120 (Sefer) hier nicht eben ein Buch seyn müsse, sondern auch ein Gedichte, oder gar eine ausgezeichnete Erzehlung (welche die Israeliten vielleicht gar nur zu ihrem Privatgebrauch, von ihrer Reise, verfertiget hatten,) bedeuten könne; so kann auch