Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Erster Band (1768)
- Issue
- Ein und zwanzigtes Stück (1768)
- Date
- 1768-01-01
- Page
- Seite 324 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 89% known words query
- IRI
…/2577043-2577047-9903318--0369-2577423- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
§24 HK OXO HK Col. l. folgendergestalt von seiner Herkunft, »Og, heißt es, ist von denjenigen Engeln hergekommen, welche vom Himmel ansgeworfen worden, da sich diese in den Zeiten Noah Mit den Weibern derMenschen vermengeten; denn es ist die« ser Og noch vor der Sündstuth gebohren worden rc." Wie er sich aber in der Sündstuch erhalten, da- ' von sind die Meynungen verschieden. - In der chaldäischen Bibel - Uebersetzung des Jonathans, sind die Worte r B. Mos. 14, 1 z. „Da kam einer, der entronnen warrc. also umschrieben: „Da kam der Og, welcher von denen Menschendie in der Sündstuth umgekommen sind, übrig geblieben war; denn es hatte sich derselbe auf das Dach der Arche gesetzet, der er gleichsam zu einer Decke diente, und wurde von Noah mit Speisen versorget." Im Ialkuth Schimoni Fol.j 304. wird Moses mit dem Engel des Todes redend eingeführek, und da heißt es: ich habe mit dem Gichon, und dem Og, den beyden Helden der Völker der Welt , Krieg geführet, welchen zur Zeit der Sündstuth das Wasser wegen ihrer Grösse nur bis an die Knöchel der Füsse gereichet hat. Nach dieser Erzehlung ist Og bey den Kasten hergegangen. Ferner heisset es ebendaselbst Fol. 14. also: „Als das Wasser überhand genommen hatte, wurden alle Wesen, Noah ausgenommen, vertilget; Og aber, der König von Basim, ist noch übrig geblieben; denn er hakte sich auf eine Sprosse an der Leiter, die zum Kasten geführet, hingesetzet, und schwur dem Noah und seinen Söh-