Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Erster Band (1768)
- Issue
- Zwanzigtes Stück (1768)
- Date
- 1768-01-01
- Page
- Seite 319 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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HM W(G HS ... S'st -her unter diesen Früchten etliche, von den oben! S. zu. angezeigten fünferley Arten, so muß der Degen über eine , von diesen gesprochen werden, wenn sie ihm auch gleich nicht so lieb, als eine,der übrigen wäre. Doch behauptet Maimonides, daß man,auch in diesen Falle das Gebet über derjenigen Frucht verrichten müsse, die uns die liebste ist. -7 Mo es aber Früchte sind , die mehr, als einerley Segen bedürfen, als Baumfrächre, und Erdfrüchte, so stehet es ihm frei) den Segen nach Belieben zu sprechen, über welche er will. Mein, auch hier denken einige anders, und wollen daß die Baumfrüchte den Vorzug haben müßten« Solche Sachen aber, worüber der Segen Schee niheje öikMSpa.d. i. «durch dessen Wort alles »vorden ist; (siehe.oben S. ziz.) gesprochen worden, müssen denen Baum- oder Erdfrüchten nachstehend .,^ - - - --!> Ist jemand in einem Garten, und hat Willens Früchte von unterschiedenen Baumen zu est sen, so hat er nicht nothig mehr als über die vom ersten Baume denSögenzu sprechen. Wenn er aber, indem er den Segey. über die Früchte, des einen Baums spricht, nicht schon sich absonderlich borgenommen hat voü mehrern Bäumen zu essen, , so muß er hernach über die Früchte eines jeden Baumes einen besonder« SegeN sprechen. — Eben so verhält es sich, wenn er aus einen Garten in einen andern geht, ob gleich die Gärten noch so nahe an einander lagen, so muß er doch über die > Früch-