Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Erster Band (1768)
- Issue
- Sechzehntes Stück (1768)
- Date
- 1768-01-01
- Page
- Seite 252 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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-5- OXs HK gende Verse gesagt werden sollen. Ms SprÜchw: 3,2;. Aes. 8, i i. 46, 4. Diese sollen lein wunderbares Mittel seyn, vieles Unglück abzuwenden. .u . Bey dem Herausgehen aus der Synagoge, ist dem Juden verbothen, ja nicht eilfertig zu thun', als wenn er aus einem ängstlichen Orte entflöhe- oder als wenn er sich einer beschwerlichen Last end ledigst hätte. En soll vielmehr so hinweg gehend als wenn er von einem König weg gienge; wvbey es ihm sehr schwer ankäme, daß der König ihm nicht länger bey ihm.zuverweilen, verstatten wollen: So Heißk es iin Taltii. Tr. Benachöth: Rabbi erinnertes sage Ras Dünnst, wer auslderSynagoge weggehe, solle keine grosse Schritte machen. Er soll lieber nach geschlossenem Gebet noch ein wenig sitzen bleiben, und bey sich sprechen: „Nur die Gerechten danken deinem Namen, die Gerechtfertigten sitzen vor deinem Angesichte." Nach diesem stehet er auf, neiget sich gegen den «nipn Deen Hakodefch, d. i. Heiligen Schrank, und spricht: „Alle Völker wandeln, ein jeglicher in dem Namen seines Gottes, ich aber will wandeln in dem Namen Jehovah des lebendigen Gottes, und ewigen Königes. Meine Hülfe ist von dem Jehovahder Himmel und Erden gemacht hat , der Jehovah wird ewiglich regieren." Sodann gehet er rückwärts nach der Thüre zu, beuget sich nochmals gegen den heiligen Schrank- und spricht : „Jeho-