Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Erster Band (1768)
- Issue
- Sechzehntes Stück (1768)
- Date
- 1768-01-01
- Page
- Seite 244 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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-44 Weil nun solchergestalt an diesem Gebete sehr viel gelegen, so wird an solchen Orten, wo viele Juden wohnen, und daher öfters viele Waisen zugleich ihre kindliche Pflicht erfüllen wollen, dieses Gebet entweder verloset, oder nach der Reihe angewiesen. Wobey es denn zuweilen auch nicht an manchen ziemlich hitzigen Gezänke fehlet. Ja, sie haben - um diesen Mangel einigermaßen zu ersetzen, noch ein solch Gebet erfunden, welches lDip) Badisch Derabbonan, d. i. das Badisch.von den Rabbinen, genennet wird. Es darf aber nicht anders, als nach einen Stück aus der Geniarah. Aggadors) oder bNedraschim, welches der Betende , oder im Fall er es selbst zu thun nicht im Stande wäre, ein andereren seinerStatt vorausgeschickk gesprochen werden.Ein anderes aber, das' aus. der:Mijchya,-Mr aus der Schrift genommen wäre, darf nicht voraus geschickt werden. Weil aber-, die mehresten von dem gemeinen Juden, keine große Bekanntschaft mit diesen Schriften ihrer Lehrer haben, oder im Stande sindein- Stück derselben auswendig herzusagen, so ist in ihren Gebetbüchern, em kurzer Satz des TalmudsMerhaupt.an sener Stelle voraus zu sprechen verordnet, welcher also lautet; , Es sagt Rabbi Chananja der Sohn Aekaschsa, der Heilige, Hochgelobte , habe ganz Israel selig machen wollen., dieserwegen habe er ihnen viel Gesetze und Gebote gegeben. Demi es stehet geschrieben: Es hat, dyn Jehovah -gefallen, um seiner Gerechtigkeit willen, dqstMs, Gesetz soll r / ' groß