Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Erster Band (1768)
- Issue
- Sechzehntes Stück (1768)
- Date
- 1768-01-01
- Page
- Seite 242 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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24» k ' z>Der Mann, denZuHixr siehest, antwortete er, „ist gestorben, und Me Tage bringet man mir „Holz., es zu hauen und das höllische Feuer da- „mit zu unterhalten.- Was P denn in deinem „Leben deine Verrichtung gewesen, versetzte der Mabbi? Zch bin ein ALtrseiirnehmer gewesen, „sprach der andere: Ich habe die Reichen gescho- „net, die Armen aber habe ich gedrücket und verfolget: Das ist noch nicht genug., ich habe so- „gar eine' verlobte Braut am Versöhnungskage „Mißhandelt. So! sprach der Rabbi, hast du „denn aber nicht etwa von deinen Vorgesetzten gehöret, ol> dir wieder könne geholfen wer- „den? Halte mich nicht auf, riefjener, sonst möch- „ten diejenigen, die mich strafen, noch mehr über „mich züpnen; denn ich habe keine Wiederher- „ stelluNg zu hoffen, auch niemals von einer Er- „löstrng etwas gehöret. Man hat wohl zu mir „gesaget : Wenn du einen Sohn hättest, der un- „ter der Gemeinde stehen, und das Boruchu „für dich beten könnte; so würde man dich „deiner Strgfe entledigend Nun habe ich aber „keinen Sohn, sondern uur eine schwangere Frau „auf der Welt hinterlassen, und weiß nicht, ob „sie Weil Sohn, oder eine Tochter wird zur Welt -„gebohren haben; sollte sie auch einen Sohn ge- „bohren haben, so chird er mir nichts helfen. Wer „sollte ihn das Gesetz gelehrek haben? Zuletzt sprach;, 'er: Ich heiße Äckiva und meine Frau Gu- ^sthnnra, die Stadt aber, wo ich gewöhnet, heißt »»ÄfdUckch und verließ den Rabbi, Der Rak- ' ' ' „bi