Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Erster Band (1768)
- Issue
- Dreyzehntes Stück (1768)
- Date
- 1768-01-01
- Page
- Seite 198 (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 92% known words query
- IRI
…/2577043-2577047-9903306--0235-2577297- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
198 LS ED LS ' „Heil!' Täglich hoffen wir auf dein Heif *) „Gelobet seyst du, Iehovah; das Horn des Heils- „lassest du hervorwachsen." Hier bildet sich der Jude den Namen Jehovas) wie >11 ,-V. ein. Er denkt an die Eigenschaft, Hod, (iin) d. i. Herrlichkeit, Preis. Fünfzehnte Abtheilung: „Höre unsre Stim- „me, Iehovah, unser Gott; schone, und erbar- „me dich über uns; Nimm unser Gebet an, mit „Wohlgefallen und Erbarmungen, Du bist ein „Gott, der Gebet und Flehen erhöret: Laß uns, „unser König, nicht leer von deinem Angesicht „wieder Weggehen; **) denn du erhörest das Ge- , «bet *) Bey diesem Worte Lischuoscha, d. i. auf dein Zeit, soll der Jude nicht eben an den Messias denken, sondern sich nur sonst vorstellen, daß der Hochgelobte, Heilige, mit seiner Hülfe gewiß ist, und den Menschen viel Heil wie« -erfahren läßt. Dieser Gedanke ist ein bewahrtes Mittel der Errettung aus den schwersten Geseros, (mikA eigentlich Rach her Vorsehung) di. Verhängnissen. **) Hier wird das GündenbekenntNis eingeschaltet, welches rin jeder vor sich spricht; es heißt so: „Ach! Iehovah, ich habe gesündigt, Unrecht ge« „than, und Missethaten begangen vor deinem »Wge«