Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Erster Band (1768)
- Issue
- Zwölftes Stück (1768)
- Date
- 1768-01-01
- Page
- Seite 182 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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182 TS OXO LA d. i. Sieg und Vollendung gedenken; die Kabbalisten erklären eben diese Herrlichkeit Gottes durch (i'N i-wn) d, i. die Gnadeuvcrheissungen, welche David empfing. Gemeiniglich schaltet hier der Vorsänger an Fasttagen das Gebet Aiicuu em, wovon wir oben S. i6i geredet haben, Ach-e Abtheilung: „Heile uns Iehovah, so „werden wir geheilet; Hilf uns, so wird uns geholfen; denn du bist unser Preis. Ertheile uns „eine vollkommene Arznei, daß wir von allen un- „sern Schlägen genesen! denn, ein grosser König „bist du, Gott, unh ein wahrhaftiger und erbar- „mungsvoller Arzt, Gelobet seyst du Iehovah; „die Kranfen Israels, deines Volks, lassest du. „genesen/' *) Die Punkte unter Isehovah sind itzt und der Jude denkt an die Eigenschaft Hod, (nn) d. i. Herrlichkeit, Ruhm; so empfängt er bisweilen Gerechtigkeit von der Macht, und andremal *) Wenn ein Jude für einen gewissen Aranken i«, sonderheit bittet, schaltet er hier ein: „Iehovah „mein, und meiner Väter Gott, sende nach dei- » nein gnädigen Wohlgefallen bald eine vollkomine» „ne Arznei vom Himmel, eine Arznei vor die „Seele und den l eib des Kranken N. Nunter „den übrigen Kranken in Israel.«