Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Erster Band (1768)
- Issue
- Eilftes Stück (1768)
- Date
- 1768-01-01
- Page
- Seite 166 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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i65 sehr zu bücken, daß alle Gelenke von einander gedehnt werden. „Die Verbeugungen müssen schnell aufein- „mal geschehen, das Ausrichten aber lnngsäm; „zuerst sott der Ropf allmählich erhoben werden, „und denn der Leib; Man möchte sonst glauben, „der Jude mache sich aus den Verbeugungen eine „Last." „Begegnet dem Juden ein Kuthaer *) mit „Schcsi Veeref, (2171 'iw) d. i. werft PNd *) Ruthäer nannte man ehedem die Samariter, welche nach der jüdischen Gefangenschaft als Kolonisten aus Assyrien, Medien und andern Morgenländern, von Bqbylyn, Rutha, Avah, Amath und Sepharvaim in das ehemalige Land der zehn Stämme gebracht worden waren; wovon man s B. Kön. 17, -4 die biblische Erzählung Nachlesen kann. In, Buche Csschbi G- 6z, Col. r, heißt es bey hem Worte -IQ'. „Unsere Rabbi- „nen, gesegneten Andenkens, haben die Sa, „mariter Kuthäer genennet, weil sie von Rutha „gekommen waren, wie es heißt 2 Kön. >7,24." Bey den neuern Juden werden die Christen Kuihäer genennet; Sy ist es ein ganz gewöhnlicher Ausdruck, wenn sie einen Christen Russe, und eine Christin Russis nennen; Und Rabbi Lipmann in seinem Gepher Nizzachon braucht diesen